|
Ein “Brückenschlag zwischen Politik und Religion” (Hessischer Rundfunk).
Dass Kirche und Kabarett eine gelingende Einheit bilden können, zeigt Pfarrer Ingmar Neserke in seiner Christlich Satirischen Unterhaltung, und „es dauert nie lang, bis die Ersten lachen“ (Süddeutsche Zeitung).
Nach dem Arzt kommt der Pfarrer - jetzt auch im Kabarett, denn wie Eckhard von Hirschhausen wirklich Mediziner ist, ist Ingmar Neserke tatsächlich evangelischer Pfarrer.
Wie kommt das „C“ in die CDU, und was hat es dort zu suchen? Wie beeinflusst Angela Merkels Mundorgel die Weltpolitik? Ist Guido schon Außenminister oder noch Außenministrant? Wie könnte ein Zielgruppen-Gottesdienst für Vielflieger gestaltet werden? Was kann die Kirche von Telekom und IKEA lernen? Diese und andere Fragen werden bei der bundesweiten CSU satirisch aufbereitet, musikalisch ausgestaltet und manchmal sogar unter Publikumsbeteiligung geklärt.
Ingmar Neserke kreuzt die Anthroposophie mit der Bierwerbung („Das einzig Wahre war Steiner“) und gewährt tiefe Einblicke in die Mühen der Predigtvorbereitung und des Religionsunterrichts („Nein, wer für den Glauben stirbt, ist kein Mehrtürer“). Selbst komplexe biblische Fragen werden hier leicht, wenn der Pfarrer die Eigenheiten der vier Evangelien anhand der deutschen Presselandschaft erklärt.
So wird die Wechselbeziehung von Kirche, Medien und Gesellschaft ebenso durchleuchtet, wie der Einfluss des protestantischen Pfarrhauses auf die Politik.
Dabei muss man „nicht bibelfest oder ein fleißiger Kirchgänger sein, um über die Ausführungen des Soziologen, Theologen und Kabarettisten Ingmar Neserke herzhaft lachen zu können“ (Lauterbacher Anzeiger).
|